
Dieser Beitrag erschien am 11.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.
Es geht schon wieder los. Wieder wird ein westliches Land per Boykott erpresst, seine Meinungsfreiheit auf dem Altar der islamophilen Toleranz zu opfern. Und wieder ist es Dänemark, das am muslimischen Pranger steht. Doch ein paar Details haben sich verändert, berichtet die TAZ:
Doch der Warenboykott könnte Dänemark diesmal noch empfindlicher treffen als damals, befürchtet man nun in Kopenhagen. Denn die immer mehr um sich greifende Boykottbewegung, die die dänischen Niederlassungen an ihre Heimatzentralen melden, scheinen einen anderen Charakter zu haben: Weniger von oben verordnet, sondern mehr ein regelrechter Verbraucherboykott.
Mittlerweile scheint das Fußvolk ja schon so gut indoktriniert zu sein, daß sich Hassprediger mit Boykottaufrufen nicht mehr die Finger schmutzig machen müsssen. Der Verdacht liegt nahe, daß damit Druck auf die Niederlande ausgeübt werden soll, um die Veröffentlichung des Filmes “Fitna” zu verhindern. Schließlich liegt die Wiederveröffentlichung der Karikaturen schon eine Weile zurück.
In Dänemark stellt man sich einstweilen mal auf einen langanhaltenden Boykott ein:
“Es ist ein ganz anderer Typ von Kaufzurückhaltung”, berichtet Astrid Gade Nielsen, Kommunikationschefin des Molkereikonzerns Arla: “Und wir haben den Eindruck, dass es diesmal eine lange Zeit dauern kann.”
Diese Aussage verwundert nicht im Angesicht der Tatsache, daß der Chef der arabischen Verbraucherorganisation, nicht das Wohl der Verbraucher, sondern den Absolutheisanspruch des Islam vertritt:
Mohammad Obaidat, Präsident der Verbraucherorganisation Arab Federation for Consumers, kündigte an, dass man auf Supermärkte wie in Jordanien, Ägypten, Palästina und Libanon einwirken werde, dänische Waren zu boykottieren: “Wir finden uns mit dieser Behandlung nicht mehr ab. Religion ist heilig.”
Na dann sollte die westliche Welt Herrn Obaidat mal zeigen, was ihr heilig ist. Auf in die Supermärkte und dänische Butter auf Vorrat kaufen! Die Datteln aus Jordanien kann man ihm Obstregal verschimmeln lassen. Vielleicht sollte man sich auch mal bei Ölkonzernen erkundigen, ob sie ihr Öl aus der Nordsee, aus Rußland oder aus dem arabischen Raum beziehen und dann nach Kriterien der Meinungsfreiheit tanken.
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