
Dieser Beitrag erschien am 11.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.
Die im Iran ansonsten ein Schattendasein führende UNO-Menschenrechtserklärung in Form ihres 29. Artikels wurde heute vom iranischen Außenminister Mehdi Safari strapaziert, um eine Nichtveröffentlichung des Films “Fitna” zu erzwingen. Foxnews berichtet über iranische Menschenrechtsvorstellungen:
Iran’s Deputy Foreign Minister Mehdi Safari cited the 1948 Human Rights declaration’s 29th article that individual rights may be limited in the interest of respecting other people’s freedoms and “meeting the just requirements of morality, public order and the general welfare in a democratic society.”
Unterstützt vom iranischen Botschafter in Den Haag, Bozorgmehr Ziaran
“Freedom of speech is not unlimited,” Tehran’s ambassador to the Netherlands, Bozorgmehr Ziaran told a small group of reporters at the Iranian Embassy. The film, he added, “would just breed violence.”
sprach Safari erste, nicht näher definierte Drohungen aus:
“All possibilities are on the table,” he said. “Nobody can say what is going to happen.”
Und der Schuldige ist natürlich auch schon gefunden:
Wilders, Ziaran said, “is not a peacemaker, Mr. Wilders is a warmonger.”
Wenn das so weiter geht bis zum 28. März, dann wird wohl noch mit der Atombombe gedroht. Vielleicht sollte Wilders den Film früher veröffentlichen und die islamische Welt vor vollendete Tatsachen stellen. Dieses pubertäre Halbstarkengehabe wird ja langsam unerträglich.
Randale wird es sowieso geben, egal ob Wilders den Film morgen oder am 28. veröffentlicht.
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