Stop Islam

“Meinungsterrorist und Null-Toleranz-Theoretiker” taz 19.6.2008

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Islamunterricht als Türöffner für Hassprediger

März 18th, 2008 · Keine Kommentare

Dieser Beitrag erschien am 14.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.

Heute ist offenbar Klartext-Tag. Nach Necla Kelek findet auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün deutliche Worte zur Religion des Friedens im allgemeinen und zur Islamkonferenz und Herrn Erdogan im besonderen. In einem Interview mit dem Magazin Cicero meint sie:

Cicero:Bewerten Sie es nicht als wesentlichen Fortschritt, wenn es Islamunterricht an Schulen in deutscher Sprache geben soll?

Akgün:
Da muss man sehr aufpassen, dass nicht die Leute, die nachmittags eine Koranschule betreiben, vormittags den Islam-Unterricht an der Schule bestimmen. Dann hätte man den Bock zum Gärtner gemacht.

Selbst SPD-Abgeordnete wissen jetzt schon von Taqiya. Und Akgün ist richtig in Fahrt:

Cicero:War die Islam-Konferenz gestern aus Ihrer Sicht ein Erfolg oder nicht?

Akgün:Nein. Die Islamkonferenz war von vorneherein kein Gebilde, das dieser Gesellschaft irgendeinen Fortschritt bringen wird. Sie hat kein Ziel. Die Idee, miteinander zu reden, reicht doch als politisches Ziel nicht aus, wenn die inhaltliche Agenda dahinter fehlt. Die Islamkonferenz ist von ihrer ganzen Ausrichtung her nur eines: überflüssig.

Und Akgün legt nochmals nach, wie zum Beispiel hier:

Die Islamkonferenz ist kontraproduktiv. Sie hat der Integration eher geschadet als genutzt. Denn sie macht Verbände und Vereine salonfähig, die jeder Integration entgegenstehen

oder hier:

Jeder Bürger muss sich dem Rechtsstaat unterordnen. Muss ich das noch extra betonen und dann auch noch als Erfolg feiern? Wohl kaum. Das sind die Spielregeln der Demokratie.

Nur warum hat das Frau Akgün nicht vorher gesagt? Sie ist immerhin Vertreterin einer Regierungspartei.

Klare Worte findet sie auch zu den Moslemverbänden:

Integration ist jedenfalls nicht deren Ding. Ihr Ziel ist es, muslimische Identität zu schaffen und zu erhalten – und damit natürlich auch ihren Einfluss zu sichern

und Innenminister Schäuble:

Schäuble wäre ehrlicher, wenn er seine Veranstaltung nicht Islamkonferenz nennen würde, sondern „Konferenz zur Bändigung orthodoxer religiöser Gruppierungen“.

Nach dem üblichen Sozialblalbla und der nötigen Feststellung, daß der Großteil der Muslime in Deutschland ohnehin sehr brav ist, lobt sie (nicht vergessen, sie ist bei der SPD!!!!) die amerikanische Einwanderungspolitik und attackiert den türkischen Premierminister Erdogan:

Es ist ein Unding, wenn Menschen hier leben, hier die sozialen Systeme nutzen und ihren Alltag bestehen und sich trotzdem von Erdogan vertreten fühlen. Das ist doch Blödsinn. Was kann Erdogan für sie hier tun? Nichts. Gleichzeitig müssen wir auch der Mehrheitsgesellschaft nachdrücklicher als bisher klar machen, dass die Zuwanderer in ihrer Mehrheit hier bleiben werden. Was das Zusammenwachsen der Gesellschaft anbelangt, können wir viel von den Amerikanern lernen. Ich befürworte längst nicht alles an der amerikanischen Politik, aber ihre Integrationspolitik funktioniert.

Es ist erstaunlich, daß es immer nur die Frauen sind, die es wagen, solche klaren Worte auszusprechen. Liegt es vielleicht daran, daß sie die Religion des Friedens alle schon am eigenen Leib gespürt haben?

Tags: bildung · islam · islamkonferenz · politik

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