
Dieser Eintrag erschien am 6.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle meine Beiträge hierher.
Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet heute in ihrer Onlineausgabe, daß sich die Zahl der Christen im Irak seit 2003 halbiert hat.
Natürlich hat das nichts mit einer natürlichen Bevölkerungsentwicklung zu tun, sondern ist Ausdruck einer muslimischen Vernichtungspolitik.
«Die größte Christenverfolgung weltweit spielt sich gegenwärtig im Irak ab», warnte im vergangenen Herbst Tilman Zülch von der Gesellschaft für bedrohte Völker. «Gezielte Terroranschläge und Massaker» gehörten zu dem, was Christen zu erleiden hätten - neben Einschüchterungen, Übergriffen und Entführungen. In der Hauptstadt Bagdad würden mehr als 1000 christliche Familien von islamistischen Milizen bedroht, weil sie nicht zum Islam übertreten, Sondersteuern zahlen oder ihre Töchter Muslimen zur Frau geben wollten, schlug die christliche Hilfsorganisation Portes Ouvertes (Offene Türen) Alarm.
In einem Land, das im Chaos versinkt und von fremden Mächten besetzt ist, sollte man meinen, daß es andere Probleme abseits der Religionszugehörigkeit gibt. Die Religion des Friedens sieht dies offenbar anders.
Gerechtfertigt werden sämtliche Übergriffe natürlich mit den Mohammed-Karikaturen in Dänemark, fraglich ist nur, wann Kurt Westergaard wegen Völkermord angeklagt wird.
Radio Vatikan hat nach der gestrigen Verlautbarung des Kuschelkurses mit dem Islam ( “Interrreligiöser Dialog”)heute eine etwas härtere Gangart eingeschlagen:
Islamische Länder stehen zuoberst auf dem Index für Christenverfolgung. UNO-Menschenrechte werden meist nur unter Vorbehalt der Scharia akzeptiert. Diese sehe für Menschen, die vom Islam zu einer anderen Religion wechseln, das Todesurteil vor, so Don Andrea Pacini.
Es bleibt zu hoffen, daß der Papst, der ja nicht von muslimischen Mitbürgern gewählt werden kann, standhaft bleibt und eine harte Linie gegen die Religion der Intoleranz fährt. Auch im Sinne aller Nicht-Christen, da der Islam ja nur in Gläubige und Ungläubige unterscheidet.
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