
Die Stuttgarter Zeitung verkündet heute erste Details zum geplanten Zeichentrickfilm des Exmoslems Eshan Jami. Wenn das so umgesetzt wird, wie angekündigt, dann droht den Niederlanden ein muslimischer Tsunami:
In dem Film soll Mohammed mit seiner neunjährigen Frau Aisja händchenhaltend zu sehen sein, wie die beiden auf dem Weg zur Moschee sind. „Sie gehen dort aber nicht nur zum Beten hin, sondern Mohammed wird Aisja in der Moschee entjungfern“, kündigt Jami an.
Der Mann, der schon 1987 schon Rudi Carrel präventiv zensierte, will das wieder machen:
Als das niederländische Fernsehen diese Carrell-Satire zeigen wollte, griff der damalige Außenminister Hans van den Broek ein. Van den Broek rief fünf Minuten vor der Sendung im Fernsehstudio an und setzte sich mit seinem Wunsch durch, den Beitrag nicht zu senden. Eine Selbstzensur des niederländischen Fernsehens, und genau dazu fordert der inzwischen pensionierte van den Broek jetzt wieder auf.
Aber die Leute, die islamische Wut schon am eigenen Leib gespürt haben, wehren sich und verteidigen die Freiheit:
Das stößt auf heftige Kritik. Der vor dem Chomeini-Regime aus dem Iran geflüchtete Afshin Ellian greift van den Broek scharf an. Der heutige Professor für Straf- und Völkerrecht stellt sich an die Seite von Wilders und Jami. „Was ist schlimmer: Zensur durch das Anwenden von Gewalt oder Selbstzensur aufgrund einer verinnerlichten Angst?“ fragt Ellian.
Ellian geht noch weiter und vergleicht den Zensor mit dem Schergen einer Diktatur:
Eine Haltung wie die von Hans van den Broek werde von den Feinden der Freiheit als Kapitulation interpretiert. Die Niederlande drohten auf das Niveau einer Bananenrepublik herabzusinken. Dort sei es üblich, dass Präsidenten Journalisten sagen, was die zu tun oder zu lassen haben.
1 Antwort bis jetzt ↓
1 Ehsan Jami zieht zurück! « Gegen den Strom // Apr 1, 2008 at 11:23
[…] vom rechten Weg abgekommen ist, auf den Pfad der Tugend zurückgeführt. Der groß angekündigte Zeichentrickfilm des Ex-Moslems Ehsan Jami über den kinderlieben Propheten Mohammed erscheint doch nicht. Gestern […]
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