Stop Islam

“Meinungsterrorist und Null-Toleranz-Theoretiker” taz 19.6.2008

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Malaysia: Scharia für Ungläubige

April 4th, 2008 · Keine Kommentare

Rowan Williams, seines Zeichens Erzbischof von Canterbury und Befürworter einer Einführung von Teilen der Scharia ins britische Rechtssystem, kann sich jetzt am Beispiel Malaysias ansehen, was seine Ideen bewirken würden. Malaysia hat zur Zeit 2 Zivilrechtssysteme: die Scharia, wenn es der Streit nur Moslems betrifft und wenn es um innerfamiliäre Angelegenheiten von Moslems geht. Für alle anderen gilt ein normales Zivilrecht.
Da das Land in den letzten Jahren zunehmend islamisiert wurde, fordern Schariaanwälte jetzt die Ausdehnung der Scharia auch auf die Ungläubigen. Radio Australia berichtet, es geht um die Erhöhung und Anwendungsausweitung für solche furchtbare Delikte wie öffentliches Umarmen oder Händchen halten:

A group of Malaysian Islamic lawyers want to extend a ban on unwed Muslim couples from embracing or holding hands to couples that include only one Muslim member.

A meeting of experts in Sharia law want a civil law to deal with non-Muslims found committing the Islamic crime of khalwat, or close proximity, with a Muslim.

Diese Forderung hat auch einen Grund: Die Gläubigen finden es ungerecht, daß sie für Dinge bestraft werden, die die Schweinefleischfresser tun dürfen:

Some Muslims feel it is unfair to be punished for moral crimes that non-Muslims can freely commit, but Malaysia’s non-Muslims have strongly resisted attempts to extend Islamic law onto them

Und da Allahs Gefolgsleute schon beim Aufräumen sind, sollen auch gleich die Strafen für Glücksspiel, Alkoholkonsum und Prostitution ordentlich erhöht werden - erstmals nur für Moslems, denn die Ungläubigen weigern sich noch, sich diesem Unrechtssystem zu unterwerfen:

The seminar also proposed penalties be increased for Muslims found guilty of prostitution, gambling and consuming alcohol.

Tags: islam · malaysia · politik · scharia

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