Daß es abseits von Friede-Freude-Eierkuchen-Multikulti-Lagerfeuerromantik bei den Grünen auch anders geht, das zeigt jetzt ein 32jähriger Neo-Bundesratsabgeordneter der österreichischen Grünen auf. Efgani Dönmez heißt der Mann, dieses Interview Interview gab er dem Standard , welches eine Revolution bei der linken Gutmenschenpartei auslösen könnte.
Gewisse Imame nennt Dönmaz zum Beispiel “Kameltreiber aus Anatolien”:
Welche Leute beten dort vor? Welche Imame unterrichten an den Schulen? Haben die eine theologische oder pädagogische Ausbildung, oder sind das irgendwelche Kameltreiber aus Anatolien, die sich zu Imamen ernennen? Wenn ja, dann gehören sie kurzfristig ausgetauscht.
Auch in den Fragen der islamischen Kulturzentren vertritt er eine rechtspopulistisch xenophobe Meinung:
Wogegen ich aber bin, das sind Islamische Kulturzentren. Denn das sind nicht nur Moscheen, sondern dort sind auch kleine Geschäfte, Veranstaltungsräumlichkeiten, ein Friseur, ein Kaffeehaus, ein Kindergarten. Und das sind Tendenzen, die eine Parallelgesellschaft forcieren.
Und selbst in Wirtschaftfragen ist ihm nicht anzumerken, bei welcher Partei er ist:
Wir haben Leute im Asylverfahren, die auf Kosten des Staates versorgt werden. Es ist doch eine Ressourcenverschwendung, wenn man arbeitswillige Leute hat, die der öffentlichen Hand auf der Tasche liegen. Man lässt diese Menschen nicht auf den Arbeitsmarkt und holt sich dafür aus dem Ausland Saisonbeschäftigte. Das ist einfach hirnrissig.
Er ahnt auch, daß seine Aussagen ihm Probleme bereiten werden:
derStandard.at: Glauben Sie, dass Sie sich damit auf Parteilinie befinden?
Dönmez: Ich werde da sicher einige Watschen abfangen. Aber das ist meine Grundhaltung, und dazu stehe ich. Da muss in der Partei noch viel diskutiert werden. Bei den türkischstämmigen Einwanderern mache ich mir damit natürlich keine Freunde, das ist mir bewusst.
Zwar bringt er natürlich noch ein paar Standardphrasen wie zB:
Leute mit Migrationshintergrund werden noch immer nicht als Bereicherung, sondern als Problem gesehen. Solange diese Grundhaltung vorhanden ist, werden wir immer Konflikte haben.
Aber schon im nächsten Satz relativiert er:
Wobei die Migranten zum Teil auch selbst dafür verantwortlich sind. Man kann ja nicht immer sagen: Die armen Ausländer.
Hoffentlich kostet ihn seine Ehrlichkeit nicht den Bundesratsposten.
3 Antworten bis jetzt ↓
1 tintifax // Apr 9, 2008 at 20:25
Der wird bei den Grünen nicht alt werden.
2 admin // Apr 9, 2008 at 20:27
schaun wir mal. die nazikeule wird bei ihm nicht recht ziehen…
3 alla is KOA G_tt // Apr 10, 2008 at 07:07
Neh, aber die werden ihn dan als Christenschwein oder sonstwas beschimpfen. iss ja alles schoa bekannt.
Gruß aus DEU und USA
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