Stop Islam

“Meinungsterrorist und Null-Toleranz-Theoretiker” © taz 19. Juni 2008

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“Die Geister, die ich rief…”

Mai 18th, 2008 · 4 Kommentare

Ähnlich Goethes Zauberlehrling hat jetzt auch der Beriner Bildungssenat Angst vor den Konsequenzen seines Handelns, besser gesagt: seines Nicht-Handelns. Mehr als 2 Monate nach dem Eilbeschluss des Berliner Verwaltungsgerichtes, das einem Moslem-Schüler einen eigenen Gebetsraum an seiner Schule zusprach, obwohl dieser von vielen Experten als vollkommen unnotwendig beschrieben wurde, geht zwar noch nicht dem verantwortlichen Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD), dafür aber seinem Bildungsstaatssekretär Eckart Schlemm (SPD) ein Lichtlein auf. Die Berliner Morgenpost berichtet:

Im dem beim Berliner Verwaltungsgericht anhängigen Verfahren werde der Senat darauf dringen, dass die derzeit gültige einstweilige Anordnung zugunsten eines muslimischen Schülers “keinen Bestand hat”, so Berlins Bildungsstaatssekretär Eckart Schlemm (SPD) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Allerdings sei noch nicht abzusehen, wann mit einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren zu rechnen ist.

Anstatt wie im März einfach einzuknicken, wird jetzt endlich argumentiert:

Dabei geht der Senat davon aus, dass im Hauptsacheverfahren nicht nur die Religionsfreiheit des Schülers zur Sprache kommen wird, sondern auch über “Fragen der negativen Religionsfreiheit der anderen Schülerinnen und Schüler und das Gebot der staatlichen Schule zu weltanschaulich-religiöser Neutralität” entschieden werden muss.

Nur: Was wird ein Richter wohl zu jemanden sagen, der zuerst “Hü” und dann “Hott” schreit? Um ernstgenommen zu werden, muß man anders vorgehen.

Tags: Allgemein · berlin · bildung · gerichtsurteil · islam · politik

4 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 o_O // Mai 18, 2008 at 14:21

    Vorgeschichte: http://www.stopislam.info/2008/05/18/die-geister-die-ich-rief-2/

    Problematisch ist vorallem, dass die immer wieder aufkeimende antideutsche Gewalt von moslemischer Seite unseren Staat fast zwingt aus Deutschland einen Polizeistaat zu machen, weil anders die öffentliche Sicherheit in den nächsten Jahren garnicht gewährt werden kann.

    Es tut mir an dieser Stelle für alle Menschen leid, die diesen relativ offenen Staat und die damit verbunden Freiheiten lieben. Und ja, es gibt sogar aufgeklärte Moslems, aber leider scheinen das nicht allzuviele zu sein.

    Und es sollte klar sein: Ich hasse niemanden, der mir nichts getan hat, nur warum müssen sie uns hassen?

    Ich bin in Deutschland geboren und ich habe über eine lange Zeit immer wieder tendenzen in die rechte oder linke Richtung gehabt und ich muss sagen, dass ich durchaus ein radikaler geworden wäre, wenn ich nicht den Zugang zu unserer großartigen Literatur gehabt hätte. Es ist eben nicht verkehrt mal in die eine oder andere radikale Richtung zu denken. Es wäre aber verkehrt, nicht zu versuchen, Dinge auch aus anderen Perspektiven zu betrachten.

    Was vielen radikalen, egal welcher Herkunft, fehlt ist vorallem eine krittische Sicht der Dinge.

    Es macht mich traurig, dass die Erungenschaften des Zeitalters der Aufklärung so mit Füßen getreten werden.

    Worauf ich hinaus will:

    Eigentlich ist es völlig in Ordnung, dass ihm ein Gebetsraum zugestanden wird. Seine Eltern zahlen warscheinlich Steuern und tragen somit ihren Teil zu unserer Gesellschaft bei.

    Das Problem ist eher, dass dort zwei völlig unterschiedliche Gesellschaften aufeinander prallen. Menschen mit völlig gegensätzlicher Ethik.

    Ich hoffe, dass auch im Islam irgendwann ein Zeitalter der Aufklärung kommt, denn das fehlt ihnen.

    Ich muss allerdings fragen: Wenn Gott, Allah oder was weiß ich wer uns ein so brilliantes Werkzeug wie unseren Verstand gegeben hat, wer sind wir infrage zu stellen, dass das nicht so gewollt war? Ist es nicht möglich, dass unser Schöpfer wollte, dass wir eben diesen benutzen? Dass wir ihn meistern, jeder auf seine individuelle Art?

    Und widerspricht der Grundsatz des wahren Glaubens nicht absolut dem Gedanken missionarischem handelns?

    Denn genaugenommen kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand der sich nicht selbst dafür entschieden hat, aus welchen Gründen auch immer, ernsthaft an etwas glaubt. Mit Sicherheit kann er völlig davon überzeugt sein, an etwas zu glauben, aber was ist das für eine Art zu glauben, wenn man garnicht richtig verstanden hat woran man glaubt?

  • 2 admin // Mai 18, 2008 at 14:40

    nur weil man steuern zahlt, steht einem nicht sofort und automatisch eine extrawurst zu. die schule ist ein religionsfreier ort, ausgenommen des religionsunterrichts. daß gerade eine menschengruppe, die das grundgesetz mit füßen tritt, wann immer es gegen seine interessen ist, sich auf das grundgesetz beruft, um seine größtenteils grundgesetzwidrigen interessen durchzusetzen, ist die größte herausforderung für den demokratischen rechtsstaat heutzutage

  • 3 Averroes // Mai 18, 2008 at 19:32

    Religionsfreiheit ist für Moslems das Einfallstor zur Agitation gegen unsere Verfassung.

    Aber das Grundgesetz gewährt diese Freiheit nicht seinen Feinden.

    Konsequenterweise müßte die Religionsfreiheit für Moslems eingeschränkt werden.

  • 4 admin // Mai 18, 2008 at 19:43

    ein richtiger gedanke - aber wie verpacke ich diesen ins grundgesetz?

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