Eine gute und eine schlechte Nachricht verbreitete heute der Kopp-Verlag. Das baden-württembergische Verlagshaus, das in ständigem Kontakt mit der aufgrund von Morddrohungen unter Personenschutz stehenden und versteckt lebenden Familie Ulfkotte steht, berichtet, daß die Polizei erste Tatverdächtige festgenommen hat und plant, gegen alle Morddroher (mehr als tausend!!!!) vorzugehen:
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Koblenz wurden in Gelsenkirchen ein 22 Jahre alter Tatverdächtiger und seine 23 Jahre alte Freundin ausfindig gemacht
Als Tarnung verwendeten die Hassprediger die praktische Nazikeule:
Die Staatsanwaltschaft hebt hervor, dass es keinen Hinweis auf eine rechtsextremistische Verbindung der Täter gebe. Die Täter hatten unter anderem ein Hakenkreuz veröffentlicht und in dem YouTube-Video »Heil Hitler« gesagt. Das war offenbar nur eine Ablenkung, die Hintergründe werden in einem anderen Spektrum vermutet
und:
Die Polizei ermittelt derzeit Fall für Fall jeden einzelnen Verfasser der vielen gegen die Familie Ulfkotte gerichteten Mordaufrufe, es dürfte sich um mehr als tausend Personen handeln.
Das war es aber auch schon mit den guten Nachrichten. Die sonst so empfindlichen und schnell beleidigten Moslemverbände sind ganz still, kein einziger Aufruf der sonst so heftig eingeforderten Toleranz wurde bisher veröffentlicht:
Unterdessen hat sich nicht ein islamischer oder türkischer Verband dazu bereit erklärt, in den eigenen Reihen dazu aufzurufen, die zahlreichen gegen die Familie Ulfkotte gerichteten Mordaufrufe von türkischen Mitbürgern einzudämmen.
Und selbst wenn sich welche finden würden, in den öffentlich-rechtlichen Dhimmi-Medien erginge es ihnen wohl so wie diesen reuigen Tätern:
Mehrere türkische Mitbürger, die selbst Mordaufrufe verfasst hatten, haben sich an die Medien gewandt und bedauern ihr Vorgehen. Sie wollten über die Medien dazu aufrufen, die Familie Ulfkotte nicht weiter zu verfolgen – sie wurden von den Medien abgewiesen.
2 Antworten bis jetzt ↓
1 Juris Pruski // Jul 2, 2008 at 13:41
http://www.justiz.rlp.de/justiz/nav/a0b/a0bc3768-b0b2-11d4-a737-0050045687ab,00000000-0000-0000-0000-000000000000,,,2be70a9f-3079-06fd-35a3-11bb63b81ce4.htm
Pressemeldung vom 02.07.2008
Ermittlungsverfahren wegen Videos mit islamfeindlichem Hintergrund im Internet - Urheber ermittelt
1. Folgemitteilung
2 Juris Pruski // Jul 2, 2008 at 13:42
Pressemeldung vom 02.07.2008
Ermittlungsverfahren wegen Videos mit islamfeindlichem Hintergrund im Internet - Urheber ermittelt
1. Folgemitteilung
Durch Ermittlungen der Kriminaldirektion Koblenz ist es am Wochenende gelungen, die Ersteller eines islamfeindlichen Videos zu ermitteln, das diese am 20.06.2008 auf der Internetseite you tube ins Internet gestellt hatten.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 22-Jährigen Mann und seine 23-Jährige Freundin aus Gelsenkirchen.
Die Kriminaldirektion Koblenz hatte an alle Polizeidienststellen in Nordrhein-Westfalen ein aus dem Video entnommenes Lichtbild der Verfasser des Videos gesteuert. Die Tatverdächtigen wurden daraufhin durch Beamte der Kriminalpolizei Gelsenkirchen anhand des Lichtbildes identifiziert.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Koblenz am 27.06.2008 die Durchsuchung der Wohnung des 22-Jährigen Tatverdächtigen angeordnet. Bei der am 28.06.2008 durchgeführten Hausdurchsuchung wurden ein Laptop, eine webcam und ein Mobiltelefon des Verdächtigen sichergestellt. Diese Gegenstände werden als Beweismittel ausgewertet.
Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich beide Tatverdächtige am 27.06.2008 auf einer Polizeiwache in Gelsenkirchen gestellt hatten.
Beide Tatverdächtige haben die Vorwürfe eingeräumt und wurden nach ihrer Vernehmung nach Hause entlassen. Anhaltspunkte für einen rechtsextremistischen Hintergrund liegen nicht vor. Der Tatverdächtige bezeichnet sich allerdings als “islamfeindlich”.
Eine frühere Bekanntgabe des Ermittlungserfolges habe ich aus ermittlungstaktischen Gründen zurückgestellt.
Über die abschließende Verfügung der Staatsanwaltschaft Koblenz werde ich zu gegebener Zeit durch eine Folgemitteilung über den Newsmailer der Justiz informieren. Sie können die Pressemeldung auch sofort nach Einstellen unter http://www.justiz.rlp.de – Presse – einsehen.
Dr. Horst Hund
Leitender Oberstaatsanwalt
Staatsanwaltschaft Koblenz Tel.: 0261/102-2000
56068 Koblenz Fax: 0261/102-2002
Karmeliterstraße 14 E-Mail: stako@genstako.jm.rlp.de
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