«Gefängnisse werden immer mehr zum Nährboden für radikale Islamisten», betonte Innenministerin Michèle Alliot-Marie kürzlich
So beginnt ein Artikel des Online-Portals der WAZ-Gruppe Der Westen. Thema: Das islamische Missionarsunwesen in französischen Gefängnissen, das wie folgt in einer vorgefertigten Opferrolle dargestellt wird:
Nach dem jüngsten Bericht der Gefängnisbehörde gelten mehr als 400 Häftlinge als muslimische Aktivisten, unter ihnen sind knapp 80, die wegen terroristischer Aktivitäten verurteilt wurden. Sie finden ihre Anhänger am ehesten unter jungen Muslimen aus nordafrikanischen Einwandererfamilien, die sich sozial vernachlässigt fühlen. «Der Islam im Gefängnis ist die Religion der Unterdrückten», sagt Khosrokhavar (Soziologe und Autor des Buches “Islam im Gefängnis”, Anm.)
Und was als politisch korrekte Geschichte mit klar verteilten Rollen von unterdrückten Moslems und der bösen Gesellschaft geplant war, endet mit Zahlen, die ohne Kommentar ganz alleine sagen, was heutzutage los ist in Europa:
Nach Schätzungen von Wissenschaftlern ist etwa jeder zweite Häftling in einem französischen Gefängnis muslimisch. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt hingegen im Vergleich zwischen acht und zehn Prozent.
Danke, WAZ.
4 Antworten bis jetzt ↓
1 Gudrun Eussner // Sep 30, 2008 at 15:57
Vielleicht besteht Interesse, die Fakten etwas detaillierter hier nachzulesen:
Der fundamentalistische Islam in den Gefängnissen Frankreichs
2 in-medias-res // Sep 30, 2008 at 18:19
hat ja alles nichts mit dem Islam (der ist doch Frieden!!) zu tun!
3 El 80% de los presos en Francia son musulmanes radicales « NUEVA EUROPA- Nueva Eurabia // Okt 2, 2008 at 03:36
[…] aquí y […]
4 AntiChrist // Dez 12, 2008 at 19:09
normaler weise bin ich christ! aber ich bin antichrist oder besser volkommen ohne glauben! ich hasse alles was mit der kirche zu tun hat! die kirche basiert nur auf lügen und zieht den menschen das geld aus den taschen!!!!
Hier die Leute sind auch ziemlich kaputt in der Birne.
Unverständnis gegenüber dem Christentum beruht oft auf falscher Information, bzw. einer unglücklichen Selbstdarstellung auch von christlicher Seite. Ablehnung entzündet sich aber oft auch an den Punkten, die wirkliche Scheidepunkte sind.
Kritik am Christentum ist aber nicht immer nur Kritik an der Religion, sondern oft auch Kritik an der Praxis der säkularen Gesellschaft des Westens. Beides wird oft nicht sauber getrennt, sondern in eine Beziehung gesetzt. Denn auch die säkulare, westliche Gesellschaft gilt für viele Muslime als Frucht des Christentums und einer christlichen Gesellschaft. Interessanterweise begehen aber auch christliche “Abendländer” den gleichen Fehler, wenn sie einen Vorgang der arabischen Welt, im Iran oder Afghanistan als symptomatisch für das Verhalten “des Islam” ansehen.
Befremdlich für Muslime ist die Rigorosität, mit der dogmatische Fragen behandelt werden. Wenn sich dann auch noch Lehrämter oder Kirchenleitungen beteiligen, wird es für sie völlig unverständlich. Denn für Muslime gibt es keine Hierarchie in der Auslegung der Offenbarung und keinen Zwang und keine Ausschließlichkeit in der dogmatischen Diskussion. Solange die Autorität des Korans - der Offenbarung selbst - nicht hinterfragt wird, ist jeder Muslim frei, sich in der Fülle der Meinungen der Rechtsschulen, Gelehrten und Kommentatoren zu bewegen
Das Christentum
“verfälschte” Bibel
unsichere Überlieferung
Offenbarung: Menschenwort
Aufweichung: Gottessohnschaft, Dreieinigkeit und Heiligenverehrung
Religion der Übertreibung
Askese und Freizügikeit
gesellschaftlich freizügig
vereinsamtes Individuum
Religion der Mission
Unterdrückung durch Kirchenhierachie
Ihr hab eure scheiße nicht mehr im Griff und geht jetzt auf andere Los !
Euch sollte man stoppen und bekämpfen. Schreibt so viel Hirnkrebs hier rein , aber wo ich den Koran und die Sunna gelesen habe, hat eure Darstellung hinten und vorne nicht gepasst.
Empfehlung:
Seid nicht nur Computerjunkies und versteckt euch hinter dieser Spastenseite, sondern sprecht mit Gelehrten und stellt Fragen. Oder habt Ihr Angst eure Überzeugung zu verlieren ?
Deutschland hat nach Hitler wohl immer noch nichts gelernt.
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