Wir sind besorgt über die Abschaffung von jeglichen Freiheiten, sei es ob sie nur angedacht werden oder auch real durchgeführt werden, im Namen der Toleranz gegenüber dem Islam.
Auch wenn wir keine praktizierenden Christen sind, so schätzen wir doch sehr unsere christlich geprägte Kultur im Okzident. Im Unterschied zum Islam hat das Christentum eine Reformation durchlaufen und das Ergebnis dieses Prozesses stellt die Basis für das Zusammenleben in der freien Welt dar.
Wir sind mit dieser Form des Zusammenlebens sehr zufrieden, nicht mit allem, aber wir lieben diese Basis, die Staat und Religion trennt, die Meinungs- und Pressefreiheit und freie Wahlen garantiert und einen hohen Standard im Justizwesen vorgibt.
Bei all diesen Dingen gibt es sicherlich Verbesserungsmöglichkeiten, doch stellen wir die Grundidee, auf der die freie Welt basiert, nicht in Frage.
Ganz anders als im Islam:
Diese Religion hat keine Reformation durchlaufen, folglich gibt es in sämtlichen islamischen Staaten - wenn überhaupt - nur eine sehr schwammige Trennung zwischen Kirche und Staat. Die jahrzehntelang vom Militär zum Laizismus gezwungene Türkei steht kurz vor der völligen islamischen Rückeroberung.
Meinungs- und Pressefreiheit und freie Wahlen sind in islamischen Staaten noch immer kaum vorhandene Werte.
Das Justizwesen in islamischen Staaten basiert auf einer religiösen Schrift aus dem 7. Jahrhundert, die von jedem “Richter” anders interpretiert werden kann und somit der Willkür Tür und Tor öffnet, die aufgrund ihres Alters keine Basis für ein Zusammenleben in einer Zeit voll Technik und Bildung sein kann, die nur so vor Grausamkeiten strotzt, und die allzu oft die Opfer und nicht die Täter bestraft.
Diesen real existierenden Islam haben wir vor Augen, wenn wir hier schreiben. Der Islam in der jetzigen Form ohne jegliche Reformation hat in unserer freien Welt keine Existenzberechtigung.
Uns wäre es am liebsten, wenn der Islam sich selbst reformieren würde.
Da dies zur Zeit mehr als unwahrscheinlich ist, und da islamische Führer wie Erdogan immer klar und deutlich gesagt haben, was sie vorhaben, gehen wir auf die Barrikaden.
Wir hetzen nicht, aber wir sind parteiisch aufgrund dieser Erfahrungen.
Bewußt grenzen wir unsere Philosophie nicht näher ein, denn die Bedrohung weilt schon mitten unter uns Aufgeklärten, und drängt uns nicht mit Waffengewalt, sondern hoher Fertilität aus dem Garten der Freiheit in den finsteren Abgrund der Diktatur.
Wir sind offen gegenüber allen politischen Strömungen, solange sie diesen einen Punkt mit uns teilen und für freies Abendland eintreten.